Rechner mit frei gewählten Beispielzahlen
Demonstration – kein bestätigtes Angebot
Alle voreingestellten Zahlen sind Rechenbeispiele. Das Ergebnis beschreibt Umsatz, keinen erwarteten Gewinn und keine garantierte Auszahlung.
Das Ausgangsbeispiel: € 80,00 Einzahlung × 50 % ergibt € 40,00 Bonus. Bei 30-fachem Umsatz nur auf den Bonus wären € 1.200,00 nötig; auf Einzahlung plus Bonus wären es € 3.600,00. Eine Anrechnung von 50 % verdoppelt die dafür einzusetzende Summe.
Die vier Größen hinter dem Ergebnis
| Größe | Bedeutung |
|---|---|
| Bonus | Einzahlung × Prozentsatz, höchstens die Bonusobergrenze. |
| Umsatzbasis | Entweder der Bonus allein oder Einzahlung plus Bonus; das bestimmt die konkrete Regel. |
| Umsatzziel | Basis × Umsatzfaktor. Ein großer Faktor kann auf eine kleine oder große Basis wirken. |
| Anrechnung | Der Teil eines Einsatzes, der das Ziel reduziert. Bei 0 % bleibt der Fortschritt null. |
Erforderliche Einsätze werden auf den nächsten Cent aufgerundet, damit ein Restbetrag erkennbar bleibt. Bei unterschiedlichen Spielen reicht eine einzige Anrechnungsquote allerdings nicht aus: Jede Runde verringert den offenen Umsatz um ihren eigenen Einsatz multipliziert mit der für dieses Spiel geltenden Quote.
Die Angebotsregeln getrennt vom Beispiel
Auf der AT-Aktionsseite werden 40-facher Umsatz auf Einzahlung plus Bonus und ein Zeitfenster von 10 Tagen genannt. Neteller und Skrill sind laut dieser Aktion von der Teilnahme ausgeschlossen. Der veröffentlichte Höchstgewinn aus dem Bonus beträgt das 10-Fache des Bonuswerts. Diese Aktionsgrenze ist nicht mit dem Kassenlimit je Auszahlung gleichzusetzen.
Die unterschiedlichen Regelversionen und Einsatzangaben erklären wir zentral im Bonusüberblick. Die Quelldokumente sind Aktionsbedingungen und allgemeine Bedingungen. Der Rechner übernimmt diese Zahlen absichtlich nicht als Standardangebot.
Was eine Rechnung nicht entscheidet
Ein mathematisch erfülltes Ziel beantwortet noch nicht, ob alle Einsätze regelkonform waren. Ausgeschlossene Spiele, zu hohe Einsätze, Fristen und Wechsel zwischen Aktionen können den Anspruch beeinflussen. Prüfe solche Punkte vor einer Aktivierung. Eine nachträglich angepasste Rechnung kann einen Regelverstoß nicht aufheben.
Auch das Stornieren eines Bonus ist kein neutraler Schalter: Es kann das Bonusguthaben und damit verbundene Gewinne betreffen. Vor einer Stornierung oder Auszahlungsanforderung sollte klar sein, welche Salden verbleiben. Sichere die entsprechende Anzeige und frage bei unklarer Aufteilung nach.
Erreichbarer Umsatz bedeutet nicht, dass das erforderliche Geld für den ganzen Weg ausreicht. Einzelne Runden können Verluste erzeugen. Verwende den Rechner deshalb zum Verstehen einer Bedingung und nicht als Plan, Verluste durch zusätzliche Einsätze zurückzuholen.
Wie viel ein Spiel zum Umsatz beiträgt
| Spielart | Grundsätzlich genannter Anteil |
|---|---|
| Slots, Rubbellose und Keno | 100 % |
| Live-Casino | 10 % |
| Tisch- und Kartenspiele | 0 % |
| Video-Poker | 10 % |
| Plinko | 10 % |
§ 7.8 nennt für Crazy Time, Dream Catcher, First Person Dream Catcher und Monopoly abweichend 50 %. Dazu kommen umfangreiche Ausschlusslisten in §§ 7.9–7.10. Für Mines überschneiden sich eine 10-%-Angabe und eine 0-%-Liste; welche Variante jeweils gemeint ist, bleibt in den Bedingungen unklar. Ein Kategoriename allein genügt deshalb nicht als Eingabe für eine reale Bonusabrechnung.
Die allgemeinen Regeln nennen zehn Tage für Casino-Boni (§ 7.12) und setzen Echtgeld vor Bonusgeld ein (§ 7.11). Ein vorzeitiger Auszahlungsantrag kann Bonus und damit verbundene Gewinne verfallen lassen (§ 7.13). Prüfe vor einer Änderung die aufgeschlüsselten Salden und den genauen Aktionsbezug.
Gewinnobergrenzen hängen von der Bonusart ab
| Bonusart | Umsatzbasis und Faktor | Frist | Gewinnobergrenze |
|---|---|---|---|
| Shop-Bonusgeld | Bonus × 40 | 10 Tage | 5 × Bonus |
| Shop-Freispiele | Freispielgewinne × 40 | 7 Tage aktivieren/nutzen; danach 10 Tage Umsatz | € 50,00 |
| Allgemeine Freispiele ohne Einzahlung | Freispielgewinne × 40 | Nach zugehöriger Aktion | € 80,00 |
Ein Gewinnlimit begrenzt den aus einer Aktion anerkannten Gewinn. Es ist weder die maximale Einsatzhöhe noch eine Zusage, diesen Betrag auszahlen zu können. Bei einem Shop-Bonus von beispielhaft 20 Euro ergäbe das Fünffache eine Grenze von 100 Euro; der 40-fache Bonusumsatz wäre getrennt davon 800 Euro. Diese beiden Rechnungen haben unterschiedliche Aufgaben.
Fall 1: Erst den gedeckelten Bonus, dann seinen Umsatz bestimmen
Für diesen frei gewählten Fall nehmen wir 120 Euro Einzahlung, einen Bonussatz von 75 Prozent, ein Cap von 60 Euro und einen Umsatzfaktor von 25 ausschließlich auf den Bonus an. Die erste Rechnung ergibt 120 × 0,75 = 90 Euro. Da das Cap niedriger liegt, beträgt der Bonus in der Beispielrechnung nur 60 Euro.
Für das Umsatzziel werden anschließend diese 60 Euro mit 25 multipliziert: Das Ergebnis sind 1.500 Euro. Die Einzahlung von 120 Euro wird bei der angenommenen Bonus-only-Regel nicht nochmals zur Basis addiert. Bei voller Spielanrechnung entspräche das zugleich 1.500 Euro anrechenbaren Einsätzen. Würde irrtümlich der ungedeckelte Bonus von 90 Euro eingesetzt, entstünde ein falsches Ziel von 2.250 Euro.
Dieser Fall erklärt eine Reihenfolge von zwei Begrenzungen. Das Cap wirkt auf die Bonusgutschrift, der Faktor danach auf die richtige Basis. Keine dieser Zahlen ist eine Prognose des Kontostands am Ende. Eine zusätzlich geltende Gewinnobergrenze müsste wiederum separat betrachtet werden.
Fall 2: Einzahlung und Bonus bilden gemeinsam die Basis
Im zweiten Lernfall werden 45 Euro Einzahlung und 45 Euro Bonus angenommen. Der gewählte Faktor beträgt 40 auf beide Beträge zusammen, die Anrechnung 100 Prozent. Zuerst addierst du 45 + 45 = 90 Euro; daraus entstehen 90 × 40 = 3.600 Euro Umsatzziel. Nur den Bonus mit 40 zu multiplizieren, würde hier die Hälfte der festgelegten Basis weglassen.
Angenommen, bereits regelkonforme Einsätze von 725 Euro wurden vollständig angerechnet. Dann bleiben rechnerisch 3.600 − 725 = 2.875 Euro offen. Ein Spielgewinn von beispielsweise 18 Euro wird nicht zusätzlich als Einsatz vom Rest abgezogen. Der Gewinn verändert den Saldo; erst ein tatsächlich gesetzter und anrechenbarer Betrag verändert den Umsatzfortschritt.
Der Fall unterscheidet sich damit vom ersten sowohl in der Basis als auch in der Frage nach dem verbleibenden Ziel. Ein teilweiser Fortschritt darf nicht als vollständig erfüllte Freigabe angezeigt werden. Für gemischte Quoten zeigt der Abschnitt mit zwei Spielquoten, warum die Summe aller Einsätze allein nicht genügt.
Fall 3: Zwei Spielquoten in derselben Abrechnung
Ein unabhängiges Rechenbeispiel: Vom Umsatzziel sind noch € 120,00 offen. Einsätze von insgesamt € 60,00 bei voller Anrechnung reduzieren den Rest auf € 60,00. Weitere € 60,00 bei nur 10 % Anrechnung zählen dagegen lediglich mit € 6,00. Es bleiben € 54,00 offen, obwohl insgesamt € 120,00 eingesetzt wurden. Gewinne und Verluste aus diesen Runden ändern die mathematische Anrechnung nicht, wohl aber das verbleibende Guthaben.
Bei einer strittigen Abrechnung brauchst du deshalb den exakten Spieltitel, die Rundenreferenzen und die tatsächlich verwendete Quote. Ein als „Live“ sortiertes Spiel kann einer ausdrücklich genannten Ausnahme folgen. Nutze bei ungeklärten Regeln keine geschätzte Quote, um eine weitere Sitzung zu planen.
Was bei null Prozent Anrechnung passiert
Im oben erläuterten Mischfall bleiben trotz 120 Euro Gesamteinsatz noch 54 Euro offen, weil nur ein Teil voll zählt. Bei null Prozent Anrechnung würde ein zusätzlicher Einsatz diesen Rest überhaupt nicht verringern. Die Rechnung lautet dann Restziel geteilt durch null und ergibt keinen endlichen erforderlichen Einsatzbetrag. Der Rechner meldet deshalb ausdrücklich fehlende Anrechnung statt einer scheinbar erreichbaren Summe.
Eine nachträgliche Änderung des Eingabefelds auf hundert Prozent ändert keine bereits abgerechnete Runde. Dafür müsste die tatsächlich angewendete Spielregel falsch zugeordnet worden sein. Eine Reklamation braucht in diesem Fall den vollständigen Titel, den Aktionsbezug und die Rundenreferenz. Der Unterschied zwischen Rechenfehler und Regelstreit bestimmt, welche Korrektur überhaupt möglich ist.